VOM WIEDERAUFBAU SEIT 1949 BIS ZUR BILDUNG DER STADT MEERBUSCH 1970 TEIL1
VOM WIEDERAUFBAU SEIT 1949 BIS ZUR BILDUNG DER STADT MEERBUSCH 1970
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Die folgenden zwei Jahrzehnte verliefen bei weitem nicht so spektakulär wie die Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegsjahre. Dennoch ereignete sich auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene Bemerkenswertes, das hier kurz dargestellt werden soll, ohne jedoch Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Nachdem das Land Nordrhein-Westfalen bereits 1948 ein Feuerschutzgesetz erlassen hatte, folgten im Jahr 1954 das „Gesetz über die Stiftung eines Feuerwehr-Ehrenzeichens" vom 23. November (GV.NW. 1954 S. 351), am 25. März 1958 eine Novelle des Feuerschutzgesetzes, erweitert um die Hilfeleistung bei Unglücksfällen und öffentlichen Notständen (GV.NW. 1958 S. 101), darauf aufbauend die „Verordnung über die Laufbahn der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr" vom 11. März 1959 (GV.NW. 1959 S. 57) sowie die „Verordnung über Organisation und Durchführung der Brandschau" vom 6. April 1959 (ebda. S. 79). Doch damit nicht genug: Bereits 1969 erging eine Neufassung der Laufbahnverordnung (27. Mai; GV.NW. 1969 S. 277). Dies mag jedoch als Einblick in die gesetzgeberischen Aktivitäten des Landes genügen.

Auf Kreisebene wirkte seit seiner Ernennung im Oktober 1945 Kreisbrandmeister Michael Spennes aus Büderich. 1950 wurde der Kreisfeuerwehrverband des Kreises Grevenbroich gegründet, gebildet aus den Wehren der kreisangehörigen Gemeinden als Mitglieder. Der Kreisfeuerwehrverband trat 1951 dem Landesfeuerwehrverband Nordrhein-Westfalen bei. 1955 erfolgte die Umwandlung der bisherigen Sterbeunterstützungskasse in die Sozialunterstützungskasse sowie der Beitritt des Kreisverbandes zum Feuerwehr-Erholungsheim-Verein. Als Spennes im August 1956 aus Gesundheitsgründen sein Amt zur Verfügung stellte, wurde mit Peter Buschhüter wiederum ein Büdericher Feuerwehrmann Kreisbrandmeister (bis zu seinem Tod im Jahre 1966). Regelmäßige Verbandstage garantieren auch heute noch Zusammenhalt und Gedankenaustausch zwischen den kreisangehörigen Wehren.


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