Einsätze 2009

21.12.2009

Quergestellter LKW auf Autobahn

Bedingt durch die Witterungsverhältnisse in NRW kam gestern gegen ca. 11:22 Uhr ein LKW von der rechten Fahrbahn der A 57 AS Bovert ab und kam quer in der Böschung zum stehen. Dabei riss sich der LKW den ca. 800 Liter Tank an der Seite auf.
Die alarmierten Kräfte der Löschzüge Osterath und Büderich sowie die Besatzung der Feuerwache der Feuerwehr Meerbusch nahmen den auslaufenden Kraftstoff auf. Anschließend wurde der nicht beladene LKW samt Anhänger aus der Böschung gezogen und wieder auf die Fahrbahn gebracht, dabei kam es zu einer Vollsperrung der A 57 für ca. eine halbe Stunde. Weder der Fahrer des LKW noch andere Verkehrsteilnehmer kamen bei diesem Unfall zu schaden.
Die 29 Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch konnten nach ca. zwei Stunden wieder ihre Standorte anfahren.


22.11.2009

Baugerüst von Wind umgerissen

Nach ein paar kurzen aber kräftigen Windböen wurde die Feuerwehr Meerbusch am Sonntagabend gegen kurz vor 19:00 Uhr zu zwei Sturmeinsätzen nach Bösinghoven und Büderich gerufen.
Auf der Bösinghovener Straße war ein ca. 15m hoher Baum umgestürzt und hatte die Fahrbahn komplett blockiert. Nach rund 30 Minuten hatten die Einsatzkräfte der Löschgruppe Bösinghoven den Baum mit einer Motorsäge zerkleinert und die Straße wieder frei geräumt.
Fast zeitgleich drohte auf der Karl-Arnold-Straße in Büderich ein Baugerüst von einem Mehrfamilienhaus zu stürzen. Der achtstöckige Hochhaus war zu Renovierungszwecken an zwei Seiten mit einem Gerüst verhüllt. Teile des Gerüsts waren auf einer Länge von ca. 25 Meter bis auf das vierte Obergeschoss herunter auf die Wiese abgestürzt. Menschen kamen dabei nicht zu schaden. Die Feuerwehr sperrte den gefährdeten Bereich weiträumig ab und entfernte soweit wie möglich die Schutzfolien am Gerüst um weiteren Windböen keine zusätzliche Angriffsfläche zu bieten. Der Bauherr wird in den nächsten Tagen das Gerüst von einer Fachfirma demontieren lassen. Rund 20 Einsatzkräfte waren eine Stunde im Einsatz.

           Baugerüst        Baugerüst        Baugerüst


08.11.2009

Feuer in einem Ladenlokal

Zu einem Brandeinsatz wurden um 23:50 Uhr 21 Feuerwehrleute aus Büderich und der hauptamtlichen Wache in Osterath alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang starker dunkler Rauch aus den Oberlichtern eines Ladenlokals auf der Moerser Straße. Die Fensterscheibe neben der Eingangstür zeigte schon erste Risse. Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz mit insgesamt vier Trupps in das Gebäude vor und entfernten die brennende Theke. Glutnester wurden durch ein C-Rohr gelöscht und die Kellerräume ebenso kontrolliert wie die Wohnungen über dem Lokal.
Eine Mutter und ihr Kind wurden vom Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe Meerbusch betreut, da ihre Wohnung, die direkt über dem Lokal lag, auch vom Rauch betroffen war. Beide mussten jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Wie es zu dem Brand kommen konnte ist zur jetzigen Zeit noch nicht geklärt. Nach ca. zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr Meerbusch beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

  Feuer im Ladenlokal  Feuer im Ladenlokal  Feuer im Ladenlokal


14.09.2009

Steckdosenbrand schnell unter Kontrolle

Am Montagmittag kam es gegen 13:40 Uhr zu einer Rauchentwicklung in einem Gebäude auf der Neustraße in Büderich. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Keller des Objektes, in dem sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr befanden. Zwei Feuerwehrleute betraten unter Atemschutz den verrauchten Bereich und fanden eine brennende Steckdose vor. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Im Anschluss führte die Feuerwehr Lüftungsmaßnahmen durch und machte die Räumlichkeiten so wieder begehbar.
Der Löschzug aus Büderich und die hauptamtlichen Kräfte der Osterather Feuerwache waren mit 23 Kräften rund 30 Minuten im Einsatz.


02.09.2009

Mehrere Steine aus Fassade gefallen

Am Mittwochabend erhielt die Feuerwehr Meerbusch eine Meldung, dass in Büderich auf der Düsseldorfer Straße die Fassade einer Hauswand einzustürzen drohte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits einige Steine aus dem Mauerwerk aus rund 3m Höhe auf den Boden gefallen. Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich großräumig und zog das THW zur Beratung hinzu. Da keine weitere akute Einsturzgefahr bestand und es sich auch nicht um tragende Teile der Hauswand handelte sondern nur im Sichtmauerwerk, wurde die weiteren Maßnahmen durch eine Fachfirma in Zusammenarbeit mit einem Statiker vorgenommen.


20.08.2009

Blitzeinschlag in Wohnhaus und Baum

In Folge des Unwetters am Donnerstagabend kam es wohl zu einem Blitzeinschlag im Bereich Brühler Weg in Büderich. Der Löschzug Büderich wurde gegen 22:48 Uhr mit der Meldung über einen Blitzeinschlag in einen Baum alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand jedoch nicht nur ein größerer Baum im Garten im Vollbrand, vielmehr hatte ein Blitzeinschlag auch erheblichen Schaden in einem angrenzenden Wohnhaus, vor allem in den Elektroleitungen, verursacht. Während draußen der Brand und angrenzende Sträucher mit einem C-Rohr gelöscht wurden, kontrollierte innen ein Trupp unter Atemschutz das stark verrauchte Gebäude auf weitere Brandnester.
Eine Hausbewohnerin wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst betreut und ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr setzte eine Wärmebildkamera und einen Hochleistungslüfter zur Verdrängung des Brandrauches aus dem Gebäude ein. Der Löschzug Büderich und die Besatzung der Feuerwache aus Osterath waren mit 30 Kräften rund anderthalb Stunden im Einsatz.

Blitzeinschlag  Blitzeinschlag  Blitzeinschlag  Blitzeinschlag 


16.08.2009

Viel Rauch, kein Feuer

Das ist die Bilanz der Feuerwehr, die am Sonntagmorgen zu einem Kellerbrand auf die Büdericher Feldstraße gerufen wurde.

Besorgte Anwohner eines Mehrfamilienhauses hatten gegen 9:50 Uhr eine starke Rauchentwicklung in ihrem Keller bemerkt und den Notruf 112 gewählt. Der Löschzug Büderich rückte in voller Stärke an und setzte einen Trupp unter Atemschutz zur Kontrolle der Kellerräume ein. Nachdem sie allerdings kein Feuer finden konnten, wurden die Räumlichkeiten mit zwei Hochleistungslüftern entraucht.
Die Feuerwehr geht davon aus, dass es durch eine kurzzeitige Unregelmäßigkeit in der Heizungsanlage zu der Rauchentwicklung kam.
Verletzte wurde bei dem Einsatz niemand, da sich alle Bewohner noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Haus retten konnten. Nennenswerter Sachschaden entstand ebenfalls nicht.

Der Löschzug Büderich und die Besatzung der Feuerwache waren mit rund 30 Einsatzkräften 45 Minuten im Einsatz.


04.08.2009

Brennenden PKW gelöscht

Um 12:14 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch zu einem brennenden PKW auf der Witzfeldstraße in Büderich alarmiert. Der Löschzug Büderich sowie die Besatzung der Feuerwache aus Osterath rückte mit elf Feuerwehrleuten aus. Bei ihrem Eintreffen stand der PKW bereits im Vollbrand. Die Einsatzkräfte nahmen deswegen einen Löschangriff mit mehreren Rohren unter Atemschutz vor um den Brand zu bekämpfen. Nach ca. zwei Stunden war dieser Einsatz abgearbeitet und die Kräfte der Feuerwehr Meerbusch konnten wieder einrücken. Verletzt wurde bei diesem PKW Brand niemand. Über die genaue Schadenshohe und wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist zur jetzigen Zeit noch nicht geklärt.

    PKW-Brand PKW-Brand PKW-Brand


17.07.2009

Großbrand in Büdericher Mehrfamilienhaus

Bei einem Wohnungsbrand wurden in der Nacht zum Freitag in Meerbusch-Büderich drei Personen verletzt ins Krankenhaus gebracht. Drei weitere konnten nach ambulanter Behandlung wieder in ihre Wohnungen zurück kehren. Die Feuerwehr war mit 60 Einsatzkräften drei Stunden im Einsatz. Eine Dachgeschosswohnung und der Dachstuhl des Mehrfamilienhauses wurden weitestgehend zerstört.

Als die ersten Einsatzkräfte der Löschzüge aus Büderich und Lank kurz nach der Alarmierung gegen 1:30 Uhr an der Einsatzstelle Am Junkerstrauch ankamen, schlugen die Flammen bereits über den Balkon einer Dachgeschosswohnung und den Dachstuhl. Zwei Personen wurden über eine Drehleiter von ihrem Balkon gerettet, da giftiger Brandrauch ihnen den Fluchtweg über das Treppenhaus versperrt hatte. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand von Beginn an des Einsatzes direkt mit fünf Strahlrohren über das Treppenhaus, eine Drehleiter und vom Boden aus. Zwischenzeitlich unterstützte ein Teleskopmast der Feuerwehr Neuss die Meerbuscher Wehr.
Die beiden Bewohner der Brandwohnung mussten mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe ins Krankenhaus gebracht werden. Auch ein Freiwilliger Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt und musste sich ins Krankenhaus begeben. Drei weitere Personen konnten vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden und wieder in ihre Wohnungen zurück kehren.
Nachdem die Flammen gelöscht waren, suchte die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Glutnester. Dazu wurden Teile des Daches abgetragen. Parallel dazu wurde Löschwasser, das sich im Keller angesammelt hatte, ins Freie gepumpt.
Da über den gesamten Einsatzzeitraum 18 Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten eingesetzt wurden, mussten Einheiten aus Langst-Kierst, Nierst und Bösinghoven zur Unterstützung ausrücken.
Flammen und Rauch haben die Brandwohnung vorerst unbewohnbar gemacht und den Dachstuhl stark beschädigt. Die übrigen Wohnungen des Acht-Parteien-Hauses sind weiterhin eingeschränkt bewohnbar. Die Brandursache und die genaue Schadenshöhe wird zurzeit noch von den Experten der Polizei ermittelt. Insgesamt kamen bei diesem Einsatz die Löschzüge aus Büderich, Lank und Strümp, die Löschgruppen aus Langst-Kierst, Nierst und Bösinghoven sowie die Besatzung der Feuerwache mit rund 60 Frauen und Männern zum Einsatz.


07.07.2009

Unfallserie auf der A52

Um 18.03 am Dienstagabend wurden mehrere Einheiten der Feuerwehr Meerbusch zu einer Massenkarambolage auf der A 52 Fahrtrichtung Roermond kurz vor dem Autobahnkreuz Kaarst alarmiert. Die 32 Einsatzkräfte fanden beim Eintreffen mehrere Einsatzstellen, bei denen ihnen das selbe Bild geboten wurde, vor. Mehrere Autos waren ineinander gefahren und verursachten so ein benötigtes Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Insgesamt waren 29 PKW an dem Unfall beteiligt. Glücklicherweise wurde bei den Unfällen keine Person, wie zuerst vermutet, in einem Fahrzeug eingeklemmt. 14 Verletzte wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht und versorgt. Dabei organisierte die alarmierte Sonder-Einsatz-Gruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe die Versorgung und das Transportieren der Verletzten. Die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Büderich und Osterath klemmten die Batterien der Fahrzeuge ab und nahmen auslaufende Betriebsmittel auf. Die Schadenhöhe beträgt laut Aussagen der Polizei über 250.000 Euro.

   Unfall Unfall Unfall


04.07.2009
PRESSEBERICHT DER FEUERWEHR MEERBUSCH ZUM
UNWETTER AM 3. JULI 2009

 

Einsatzwelle bricht über Meerbusch herein
Zugegeben, es wirkt schon etwas komisch: Kaum hatte die Feuerwehr die leicht rückläufigen Einsatzzahlen mit den ausgebliebenen Frühjahrsstürmen begründet, brachen über Meerbusch die Regenmassen herein.

140 Einsätze musste die Feuerwehr in den 24 Stunden von Freitagabend bis Samstagabend bearbeiten. Fast ausschließlich wurde sie zu vollgelaufenen Kellern und Wohnungen sowie überfluteten Straßen und Garagenhöfen gerufen. Teilweise standen ganze Straßenzüge mehrere Zentimeter hoch unter Wasser. Die Einsatzwelle begann kurz nach dem heftigen Regen am Freitagabend gegen 17:30 Uhr und dauert bis Samstagnacht 4:00 Uhr. Den ganzen Samstag über mussten dann immer wieder weitere Gebäude leer gepumpt werden.

Der Einsatzschwerpunkt lag mit rund 80 Einsatzstellen in Büderich. Aber auch in Osterath, Strümp und Lank sowie Langst-Kierst waren zahlreiche Wasserschäden zu vermelden.

Einer der längsten Einsätze fand wieder im Autobahn 44 Betriebsgebäude statt. Nachdem die Feuerwehr hier bereits im letzten Jahr schon mehrere Stunden einen Pumpenraum ausgepumpt hatte, war dieser abermals bis zu einer Höhe von 7 Meter vollgelaufen. Somit konnte das Wasser im A44 Tunnel nicht mehr durch die betriebseigenen Pumpen von der Fahrbahn abgepumpt werden und sammelte sich auf der Fahrbahn. Zu Unterstützung wurde das Technische Hilfswerk und eine Spezialpumpe der Feuerwehr Ratingen angefordert.

Ein Hinweis an die Bürger, die vielleicht etwas länger als erwartet auf die Hilfe der Feuerwehr gewartet haben: Die Masse an Einsätzen und die damit verbundenen Notrufe in dieser kurzen Zeit stellten für die Feuerwehr eine Extremsituation da, die einen hohen logistischen und personellen Einsatz erforderte. Binnen kürzester Zeit wurden alle verfügbaren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr in den Einsatz alarmiert. Jedes Meerbuscher Feuerwehrfahrzeug war unterwegs um zu helfen. Es wurden sogar einfache Mannschaftstransportfahrzeuge kurzerhand als mobile Pumpstationen umgerüstet und zu den Einsatzstellen koordiniert. Die Notrufe wurde zentral von der Kreisleitstelle in Neuss erfasst und nacheinander an die Besatzungen der Meerbuscher Fahrzeuge ausgegeben. Sobald eine Unglücksstelle abgearbeitet war, wurde das hier freigewordene Fahrzeug unverzüglich zum nächsten Einsatz entsandt. Dies alles war mit einem großen logistischen Aufwand verbunden, um die Großschadenssituation von Freitagabend überhaupt in den Griff zu bekommen. Allerdings schaffen wir es auch nicht mit noch soviel Personal, Material und Einsatzwillen an allen Einsatzstellen gleichzeitig zu helfen.

Die Hochleistungspumpen der Feuerwehr sind für einen höheren Wasserstand ausgelegt und können erst ab einer Wasserhöhe von ca. 10 cm arbeiten. Sollte der Wasserstand niedriger sein, kann die Feuerwehr nur tätig werden, wenn ein sogenannter Pumpensumpf oder eine Vertiefung vorhanden ist.

Wir können den vereinzelten Unmut der Bürger verstehen, wenn erst nach Stunden die gerufene Hilfe eintrifft und hoffen, dass wir mit dieser Schilderung zumindest im Nachhinein etwas zum Verständnis der Abläufe beitragen konnten. Seien sie sicher, wir sind uns ihrer Notlage bewusst und haben alles in unserer Möglichkeit stehende getan, um Ihnen zu helfen. Freiwillig und teilweise bis tief in die Nacht.


01.07.2009

Brennende Fritteuse gelöscht

Zu einer brennenden Fritteuse wurde die Feuerwehr Meerbusch am Mittwochabend gegen 23 Uhr gerufen. 25 Einsatzkräfte rückten zur Dorfstraße aus. In einer fest eingebauten Fritteuse hatte sich zu heißes Fett entzündet und flammte immer wieder auf. Die Einsatzkräfte aus Büderich setzten einen CO2-Feuerlöscher zur Brandbekämpfung ein. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Brände von heißem Fett niemals mit Wasser gelöscht werden dürfen. Das Fett würde sofort in einem Feuerball aus dem Topf schießen und kann lebensgefährliche Verletzungen verursachen und die Küche in Brand setzen.


15.05.2009

Kellerbrand

Gegen 10.00 Uhr wurde die Feuerwehr Meerbusch zu einem Kellerbrand alamiert. Der Löschzug Büderich sowie die Kräfte der Feuerwache aus Osterath bemerkten bei der Anfahrt starke Rauchentwicklung auf der gemeldeten  Hildegundisallee. Zu diesem Zeitpunkt befand sich keine Person mehr im Haus. Drei Trupps unter Atemschutz gingen daraufhin in die Kellerräume vor um den Brand zu löschen. Dabei kamen auch drei Hochdruckbelüfter zum Einsatz. Die Feuerwehr Meerbusch war mit ca. 20 Einsatzkräften zwei Stunden im Einsatz.
Wodurch der Brand verursacht wurde, konnte zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht ermittelt werden. Verletzt wurde aber niemand.

  Kellerbrand   Kellerbrand   Kellerbrand


16.04.2009

Säure Einsatz für die Feuerwehr Meerbusch

Um 19:23 Uhr wurde der Löschzug Büderich zu einem GSG-Einsatz, Gefährliche Stoffe und Güter, auf dem Laacher Weg alarmiert. Eine Flasche mit unbekannter Flüssigkeit war zerbrochen und die chemische Substanz hatte sich auf der Kellertreppe eines Mehrfamilienhauses verteilt. Die untere Etage des Hauses wurde daraufhin evakuiert und die Straße, sowie der Hauseingang weiträumig abgesperrt. Da es sich um eine unbekannte, vermutlich giftige chemische Flüssigkeit handelte, wurde im folgenden Verlauf des Einsatzes nur unter speziellen chemischen Schutzanzügen und unter Atemschutz vorgegangen. Der ersten Trupp stellte die Flüssigkeit in einem Metallfass sicher und verdünnte sie daraufhin. Weiterhin wurden mehrere Messungen vorgenommen. Zum einen um die verbleibende Konzentration der entstandenen giftigen Gase im Haus, sowie den Stoff selber zu ermitteln. Nach den Messungen wurde ein Sauggebläse in Stellung gebracht. Die Gase wurden so aus dem Treppenraum ins Freie geleitet. Außer dem Löschzug Büderich kamen noch weitere Einheiten zum Einsatz. Darunter der Rüstwagen des Löschzuges Osterath, sowie zwei Sonderfahrzeuge des Löschzuges Strümp. So waren 35 Einsatzkräfte fast drei Stunden im Einsatz. Bis zum Schluss konnte nicht genau festgestellt werden, um welche Flüssigkeit es sich gehandelt hatte. Die Feuerwehr rät deshalb dazu, giftige chemische Flüssigkeiten niemals in Trinkflaschen ohne Etikettierung aufzubewahren. Der heutige Einsatz zeugte deutlich zu welcher gefährlichen Situation dies führen kann.


25.03.2009

Brand im Schulgebäude

Am Mittwochnachmittag kam es im Keller des Städtischen Mataré-Gymnasiums Meerbusch zu einem Kleinbrand, bei dem Teile des Treppenhauses durch brennendes Plastik verraucht wurden. Die Feuerwehr führte einige Lehrer und Schüler aus dem Gebäude und konnte den Brand schnell löschen. Im Anschluss wurde der Treppenraum und Teile des Schulgebäudes mit einem Hochleistungslüfter komplett vom Rauch befreit. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu schaden. 36 Feuerwehrmänner der Löschzüge aus Büderich und Lank-Latum waren zusammen mit der Besatzung der Feuerwache Osterath rund 45 Minuten im Einsatz


27.01.2009

 Lange Ölspur sorgt für Verkehrsbehinderungen

Auf Grund eines technischen Defekts hatte ein PKW eine dünne Dieselschicht von Strümp bis zur Büdericher Post auf der Moerser Straße und wieder zurück verteilt. Die Löschzüge aus Büderich und Strümp waren mit 30 Mann rund zwei Stunden im Einsatz um die Rutschgefahr mit Bindemittel zu beseitigen. Eine Kehrmaschine fegte im Anschluss das aufgetragene Bindemittel wieder zusammen. Die Verursacherin der Dieselspur konnte ermittelt werden. Während des Einsatzes kam es teilweise zu Verkehrsbehinderungen in Büderich, da einige Straßenteile für den Verkehr gesperrt werden mussten


11.01.2009

Kälte lässt Wasserleitungen bersten

Gleich drei Mal musste die Feuerwehr Meerbusch am Sonntag zu Wassereinsätzen ausrücken. Bei mindestens zwei der Einsätze trat der Wasserschaden in Folge von geplatzten Wasserleitungen im Außenbereich auf.

Der folgenschwerste Einsatz ereignete sich gegen 18:25 Uhr auf der Büdericher Dorfstraße. Dort liefen Teile der Zwischendecke einer Ladenpassage voll Wasser, weil eine Plastikleitung auf dem Vordach geborsten war. Auch die Räume einer Buchhandlung wurden durch das Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Die Einsatzkräfte des Löschzugs Büderich konnten durch Zudrehen eines Absperrhahns ein Ausweiten des Wasserschadens verhindern.
Mittags hatte sich bereits in Kellern auf der Friedensstraße in Büderich und in Bovert Wasser angesammelt, das teilweise von der Feuerwehr abgepumpt wurde.

Die Feuerwehr befürchtet, dass sie in den nächsten Tagen, begünstigt durch das angekündigte Tauwetter, zu weiteren Wassereinsätzen gerufen wird.

 Wasserschaden   Wasserschaden   Wasserschaden